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zu Namibia, Jagd & Black Nossob Hunting Safaris
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Hallo aus Namibia! Farm Rogers, 19. Dezember 2007
«Ex Africa semper aliquid novi» wusste Plinius schon vor fast 2000 Jahren.
Auch bei aus gibt es aus Afrika immer etwas Neues und jetzt, Ende des Jahres, ist das sogar ziemlich viel:
Rückblick...
2007 war ein turbulentes Jahr für uns, das viele Veränderungen mit sich brachte:
Für uns als Familie war Lennarts Einschulung sicher die größte. Konnten wir vorher die Kinder immer mit auf Safari nehmen -egal wie lange und wohin- muß ab jetzt alles so geplant werde, daß ich, Ina, an den Wochenenden Lennart aus Windhoek nach Hause holen kann.
Organisatorisch war das aber nicht die einzige Herausforderung. Hatten wir bis 2006 „nur“ Doro !Nawas und die Farmjagd, ist 2007 das Buschmannland –und damit eine große Quote, sehr viel mehr Gäste, ein zweites Camp und alles was dazu gehört - dazu gekommen. Somit war besonders Ernst-Ludwig sehr viel unterwegs und ohne die tatkräftige Unterstützung „unserer“ beiden Berufsjäger Sigi und Henning wäre sehr vieles gar nicht möglich gewesen.
Insgesamt war es für uns eine gute Saison und ich denke, wir alle haben durch die neuen Herausforderungen viel gelernt und dazu gewonnen.
20 Jahre Jagd mit Gästen
1986 hatte Ernst-Ludwig Ende Oktober seine theoretische Jagdführerprüfung geschrieben und Anfang 1987 –kurz nach seinem 18. Geburtstag- dann die praktische Prüfung bestanden.
Während Ernst-Ludwig also auf 20 Jahre Jagderfahrung mit Gästen zurückblicken konnte, fing für unseren Auszubildenden Ronnie James alles an. Ronnie hat Ende November seine theoretische Jagdführerprüfung bestanden und soll im Februar die praktische Prüfung machen um danach, während seiner weiteren Ausbildung zum Berufsjäger, in Doro !Nawas erste Jagden führen zu können.
Nachwuchs
Ende November ist unsere kleine Justina ein Jahr alt geworden. Am Samstag, den 15. Dezember haben wir es –endlich- geschafft, sie hier auf der Veranda in Rogers taufen zu lassen. Nach diversen Safaris hat sie auch schon einiges an Busch-Erfahrung und ist eine wirklich süße kleine Hummel.
Neben unserem eigenen Nachwuchs konnten wir uns besonders über zwei „freudige Ereignisse“ in unseren Konzessionen freuen: Im Damaraland hat die Nashornkuh „Ijanga“, die meist in der Gegend unseres Camps im Goantagab und Doros-Rivier läuft, Ende August/Anfang September ein Kalb bekommen. Bedingt durch das ungünstige Verhältnis zwischen Bullen und Kühen im zentralen Teil des Damaralandes haben wir nach dem Tod von „!Nawas“ und ihrem Kalb „Hope“ keine einzige Kuh mit Nachwuchs mehr gesehen und freuen uns daher nun umso mehr.
Es ist schon etwas ganz besonderes, in einem Gebiet jagen zu dürfen, das die letzte freie Population schwarzer Nashörner ausserhalb von Parks beheimatet. Für viele Gäste ist es daher schon ein Highlight, frische Fährten eines Nashorn zu sehen. Wer dann noch frischen Mist findet, war schon wirklich nah dran an einem Nashorn!
Ende des Jahres waren so auch einige Gäste besonders begeistert, die –teilweise sogar mehrfach- Ijanga und ihrem Kalb begegnet sind!
Auch im Buschmannland gab es Nachwuchs der besonderen Art. Nachdem Löwen einige Jahre lang nur als Wechselwild vorkamen, halten sich schon seit Anfang des Jahres im südlichen Teil der Konzession ein Löwe und zwei oder drei Löwinnen auf. In der Gegend um unser Camp haben sowohl die Buschleute als auch Ernst-Ludwig häufig Fährten gefunden und manchmal haben wir den Löwen abends gehört. Angestellte des Naturschutzministeriums waren sogar so glücklich, das Rudel am helllichten Tag neben einer Pad an ihrem Riss beobachten zu können. Im August hörten wir dann, dass eine der Löwinnen alleine liefe und am nächsten Tag kam die tolle Nachricht vom Hauptnaturschutzbeamten, dass diese Löwin vier Junge habe!
Regen
Wie immer um diese Jahreszeit warten wir auf Regen.
Die letzte Regensaison war leider schon sehr schlecht und die kleine Regenzeit im Oktober/November/Dezember ist, bis auf drei Schauer (einer natürlich zu Justinis Taufe…) komplett ausgefallen. Es ist mittlerweile wirklich sehr trocken und wir brauchen dringend einige gute Niederschläge.
Im Buschmannland regnet es gewöhnlich schon früher und heftiger als im Farmgebiet, aber auch da ist es größtenteils noch sehr trocken. Eine Ausnahme ist allerdings das Gebiet um unser Camp. Dort hat es heftig geregnet und gehagelt und als Ernst-Ludwig unseren Buschleuten vor zehn Tagen noch mal Kost gebracht hat, war „Land unter“. Das ganze Baraka-Pfannensystem ist voll Wasser und auch im Camp gibt es so gut wie keinen Flecken, der nicht unter Wasser steht. Das Gras ist kniehoch, große Gnuherden sind unterwegs und die Frösche quaken überall… Herrlich!!!
Höhepunkte 2007
Auch die vergangene Jagdsaison brachte ihre Höhepunkte mit sich.
Neben unvergesslichen Jagdabenteuern waren dies auch einige wirklich herausragende Trophäen, aber oft war -und ist- es vor allem die gleiche Einstellung zu Jagd, die geteilte Passion, die eine Safari zu einem wirklichen Erlebnis werden lässt.
Wir sind wirklich froh, dass die meisten von Euch, unseren Gästen, nicht nur wegen eines bestimmten Gebietes oder einer bestimmten Trophäe zu uns kommen, sondern vor allem um das Erlebnis unverfälschter Wildnisjagd, Jagd in großen, offenen Gebieten auf natürlich vorkommendes, frei ziehendes Wild zu genießen!
Daneben gab es zum Ende der Saison aber auch noch „das“ Highlight:
Nachdem jahrelang keine Trophäenjagd-Permits für Wüstenelefanten mehr ausgestellt worden waren, bekam Doro !Nawas einen Wüstenelefanten auf die Trophäenjagdquote. Diesen Elefanten konnte einer unserer Gäste dann in einer wirklich tollen Jagd Mitte Oktober im Huab mit einem gezielten Gehirnschuß erlegen. Der Bulle war alt und hatte dicke, kurze Zähne, die mit 42 bzw. 43 lbs. für einen Wüstenelefanten wirklich kapital sind.

… und Ausblick 2008
Mitte Januar ist unser Urlaub dann vorbei und Ernst-Ludwig macht sich auf gen Europa. In Deutschland wird er vom 05.-10. Februar wieder auf der Jagd & Hund sein; wie im letzten Jahr in Halle 7, Stand 7192.
Elandjagd im Farmgebiet
Im Sandveld, zwischen Okahandja und dem Hereroland, gibt es Farmen mit einer gesunden Population frei lebender Elandantilopen.
Da die Nachfrage nach Elands immer groß ist, sind wir sehr froh, dass wir im nächsten Jahr auf einer dieser Farmen, ausserhalb von Gattern, Jagden auf diese größte afrikanische Antilope anbieten können.
Dieses neue Jagdgebiet liegt etwa zweieinhalb Stunden vom internationalen Flughafen entfernt. Die Unterbringung findet in gemütlichen Gästezimmern auf der Farm statt und neben Elands können auch Kudu, Oryx, Hartebeest, Steinbock, Schwein und Duiker bejagt werden.
Noch sind einige Quoten frei; meldet Euch daher bei Interesse bitte!
Allen denjenigen unter Euch, die in diesem Jahr bei uns waren, danken wir noch mal: Es hat Spaß gemacht, Euch zu Gast zu haben und mit Euch jagen zu können!
Wir freuen uns auf viele „alte“ Gäste, die im nächsten Jahr zu uns kommen und natürlich auch auf all die „neuen“ unter Euch!
Wir wünschen Euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch sowie nur das Beste für 2008!!
Mit Waidmannsheil & vielen Grüßen aus Namibia,
Ernst-Ludwig & Ina Cramer und das Team von Black Nossob Hunting Safaris
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